Schwerlast-modulare Regenwasserwirtschaft Konstruiert für 85-Tonnen-Axialbelastungen bei Einbautiefen bis 8 Meter
Bei der Unterbringung des Regenwassertanks unter Lkw-Höfen, Frachtvorfeldern oder Containerstapeln im Hafen steht bei der Modulauswahl nicht die Kostenfrage im Vordergrund, sondern die bauliche Stabilität.
Yingyuan HD Schwerlast-Baureihe: Klassifizierung SL-Zh-8, geprüft auf 2 Millionen Ermüdungszyklen, maximale Axialbelastung über 850 kN/m². Keine Kräne erforderlich, kein Beton – ausschließlich konstruktiv ausgelegte geozelluläre Lastverteilung.
Bei konventioneller Regenwasserbauweise werden Parkplätze, Verkehrswege, Flughafenvorfelder und Hafenscontainerhöfen üblicherweise mit Stahlbeton realisiert. Die Begründung liegt auf der Hand: Eine Lkw-Achse mit 40 Tonnen Gesamtgewicht überträgt eine dynamische Radlast von über 80 kN über den Fahrbahnbelag in den Untergrund. Ein modulares Kunststofftanksystem – gleich welches Kunststoffsystem – wirkt auf den ersten Blick unzureichend. Diese Einschätzung trifft auf Standardmodule mit einer statischen Axialbelastung von 25 bis 40 Tonnen zu, nicht aber auf konstruktiv speziell ausgelegte Schwerlast-Geozellsysteme, deren Stützenkonstruktion, Materialzusammensetzung und Verbindungselemente eigens auf dynamische, wiederkehrende Hochlasten abgestimmt wurden. Die HD-Baureihe von Yingyuan konkurriert nicht mit Standardmodulen hinsichtlich der Kosten pro Kubikmeter, sondern mit Ortbeton in Bezug auf Einbauaufwand, CO₂-Fußabdruck und Wartungszugänglichkeit – bei gleichwertiger statischer Leistungsfähigkeit.
Designphilosophie der HD-Baureihe – Konstruktion der Lastwege
Die statische Leistungsfähigkeit des HD-Moduls ergibt sich nicht allein durch eine Verstärkung der PP-Wände. Die 8-Stützen-Konstruktion (vier Eckstützen, vier Seitenmittelstützen) erzeugt 16 voneinander unabhängige Lastwege von der Oberplatte zur Bodenplatte, wobei jede Stütze ausschließlich auf Druck beansprucht wird. Das Höhen-Durchmesser-Verhältnis der Stützen wird unter 8,5:1 gehalten, um ein Ausknicken bei kombinierter Axial- und Seitenlast zu verhindern. Boden- und Oberplatte sind gitterförmig rippenversteift, sodass verteilte Fahrbahnlasten ohne lokale Biegebrüche zu den Stützenköpfen weitergeleitet werden. Verstärkte Verbindungsclips sorgen für eine Schubkraftübertragung zwischen benachbarten Modulen, wodurch Lasten aufgeteilt werden: Eine Punktlast von 40 Tonnen verteilt sich auf 4 bis 6 angrenzende Module und konzentriert sich nicht auf ein einzelnes Bauteil. Hier handelt es sich um echten Ingenieurbau, nicht bloß um Kunststoffextrusion. Das HD-Modul wurde von einem Team entwickelt, dem auch ein zugelassener Bauingenieur (CEng MICE) mit 18 Jahren Erfahrung im Schnittbereich Geotechnik und Konstruktionsbau angehört.
Prüfverfahren – Mehr als nur eine Angabe im Datenblatt
Die Klassifizierung SL-Zh-8 nach CJ/T 542-2020 schreibt eine maximale Axialdruckfestigkeit von mindestens 800 kN/m² vor. Das HD-Modul von Yingyuan erreichte bei unabhängigen Prüfungen im Stadttechnischen Prüfzentrum Shanghai einen Wert von 850 kN/m² (Prüfbericht SMETC-2023-SL-0472). Die Klassifizierungsprüfung erfolgt jedoch statisch. Schwerlastanwendungen unterliegen zyklischen Belastungen: Auf Flughafenvorfeldern fallen täglich 50 bis 200 Radlastzyklen an, was über 30 Jahre 50.000 bis 200.000 Zyklen ergibt. Yingyuan ließ daher Ermüdungsprüfungen nach Norm ASTM D2412 durchführen: 2 Millionen Lastzyklen im Bereich von 20 bis 80 % der Bruchlast, wobei alle 100.000 Zyklen die Durchbiegung erfasst wurde. Ergebnis: maximale Gesamtdurchbiegung 1,7 %, keine Rissbildung sowie unveränderter Verlauf der Last-Durchbiegungs-Hysteresekurve nach 2 Millionen Zyklen. Dieser ingenieurtechnische Nachweis grenzt ein echtes Schwerlastmodul von einem Standardmodul mit übertrieben optimistischen Datenblattangaben ab.
Drei Schwerlast-Anwendungsfälle
Von der Konstruktion bis zur Leistungsnachweisführung
ParameterNutzwert
ProjekttypRegenwasserrückhaltung für Logistikzentrum + Regenwassernutzung zur Bewässerung von Grünflächen
StandortVereinigte Arabische Emirate
SpeichervolumenSpeichervolumen gesamt 1.100 m³ – davon 800 m³ Rückhaltevolumen (HD-Module), 300 m³ Nutzvolumen zur Wassergewinnung (EW-Module im angrenzenden Grünstreifen)
Einbautiefe3,0 m ab fertiger Geländeoberfläche, maximal 4,2 m im Bereich der Entwässerungssümpfe
Auslegungsfahrzeug40-t-Sattelzug mit 11,5-t-Antriebsachse (Belastungsklasse D400)
Regenwasserrückhaltung für Containerterminal im Hafen
Planungsphase
ParameterNutzwert
ProjekttypRegenwasserrückhaltung für Containerterminal im Hafen (derzeit in Detailplanung)
StandortSüdostasien
Speichervolumen3.500 m³ (prognostiziert – endgültiges Volumen abhängig von der Genehmigung der Entwässerungskonzeption)
Modulanzahlca. 35.000 HD-Module (geschätzt)
Einbautiefe5,0 m (Bereich für Containerstapelung, gleichmäßige Auslegungsbodenbelastung 50 kN/m²)
AuslegungsbelastungContainerstapel – sechs voll beladene Container übereinander = 180 t pro Stapelbasis (Grundfläche 4,5 m × 2,4 m), gleichmäßige Bodenauslegungsbelastung 50 kN/m²
Hochbelastbare Regenwasseranlagen
Diagnose der Problemstellen und ingenieurtechnische Lösungen
FAQ
Häufig gestellte Fragen zu
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