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Schwerlast-modulare Regenwasserwirtschaft
Konstruiert für 85-Tonnen-Axialbelastungen bei Einbautiefen bis 8 Meter

Bei der Unterbringung des Regenwassertanks unter Lkw-Höfen, Frachtvorfeldern oder Containerstapeln im Hafen steht bei der Modulauswahl nicht die Kostenfrage im Vordergrund, sondern die bauliche Stabilität. Yingyuan HD Schwerlast-Baureihe: Klassifizierung SL-Zh-8, geprüft auf 2 Millionen Ermüdungszyklen, maximale Axialbelastung über 850 kN/m². Keine Kräne erforderlich, kein Beton – ausschließlich konstruktiv ausgelegte geozelluläre Lastverteilung.

Bei einer Oberflächenbelastung von 40 Tonnen

Warum leichtere Module unter Belastung versagen

Schwerlastbelastung

Das Problem der Schwerlastbelastung
Bei konventioneller Regenwasserbauweise werden Parkplätze, Verkehrswege, Flughafenvorfelder und Hafenscontainerhöfen üblicherweise mit Stahlbeton realisiert. Die Begründung liegt auf der Hand: Eine Lkw-Achse mit 40 Tonnen Gesamtgewicht überträgt eine dynamische Radlast von über 80 kN über den Fahrbahnbelag in den Untergrund. Ein modulares Kunststofftanksystem – gleich welches Kunststoffsystem – wirkt auf den ersten Blick unzureichend. Diese Einschätzung trifft auf Standardmodule mit einer statischen Axialbelastung von 25 bis 40 Tonnen zu, nicht aber auf konstruktiv speziell ausgelegte Schwerlast-Geozellsysteme, deren Stützenkonstruktion, Materialzusammensetzung und Verbindungselemente eigens auf dynamische, wiederkehrende Hochlasten abgestimmt wurden. Die HD-Baureihe von Yingyuan konkurriert nicht mit Standardmodulen hinsichtlich der Kosten pro Kubikmeter, sondern mit Ortbeton in Bezug auf Einbauaufwand, CO₂-Fußabdruck und Wartungszugänglichkeit – bei gleichwertiger statischer Leistungsfähigkeit.
Designphilosophie der HD-Baureihe – Konstruktion der Lastwege
Prüfverfahren – Mehr als nur eine Angabe im Datenblatt

Drei Schwerlast-Anwendungsfälle Von der Konstruktion bis zur Leistungsnachweisführung

Frachtvorfeld eines internationalen Flughafens

Südostasien

Ingenieurtechnische Herausforderung:Die entscheidende Einschränkung lag im Baustellenzeitfenster: Das Frachtvorfeld durfte maximal 21 Tage außer Betrieb genommen werden (bei Überschreitung des 21. Tages vertraglich festgelegte Strafzahlungen an die Fluggesellschaften). Ein Betontank hätte inklusive Aushärtung mehr als 45 Tage benötigt und war daher ohne eine verlängerte, unverhältnismäßig kostspielige Sperrung des Vorfelds nicht umsetzbar. Das modulare HD-System war die einzige Lösung, die innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens installiert werden konnte.
Installationsverlauf:Die Montage wurde von einer Vier-Mann-Mannschaft innerhalb von 14 Tagen abgeschlossen. Ablauf: Tag 1–2 Erdaushub (2,5 m Tiefe unter Planum mit Böschungsneigung 1:1,5); Tag 3–4 Planumabdeckung und Verlegung der Unterlage GTX-300; Tag 4–5 Einbau der Dichtbahn GM-2,0 mit werkseitig vorbereiteten Rändern (Bahnen wurden im Yingyuan-Werk zu Platten von 10 m × 6 m verschweißt, um die Schweißarbeiten auf der Baustelle um 60 % zu senken); Tag 6–9 Modulmontage (3 Lagen, Spitzenleistung rund 900 Module pro Tag mit Vier-Mann-Mannschaft); Tag 9–10 Einbau der Schutzlage GTX-400 und oberen Dichtbahn GM-2,0; Tag 10–14 Verfüllung in 300 mm dicken Lagen mit Verdichtungsprüfung nach jeder Lage. Die Montage wurde 3 Tage vor Ablauf des 21-tägigen Zeitfensters fertiggestellt.
Leistungsdaten:Nachbauüberwachung (2 Jahre): (a) Oberflächensetzungen: maximale gemessene 8 mm bei halbjährlichen Geländevermessungen – innerhalb der zulässigen Konstruktionsgrenze von 25 mm; (b) CCTV-Prüfung nach 12 Monaten: keine statischen Verformungen, keine gelösten Verbindungsclips, keine Falten oder Risse der Dichtbahn; (c) hydraulische Leistungsfähigkeit: Durchflussrate bleibt bei der Auslegungsrate von 18,2 l/s durch Wirbelstromdrossel – keine Schlammablagerungen bei CCTV-Untersuchung festgestellt; (d) Grundwasserüberwachung: kein aufgestautes Wasser über der Dichtbahn, wodurch deren Dichtheit bestätigt wird. Der Auftraggeber schreibt inzwischen HD-Module für eine zweite Erweiterung des Frachtvorfelds vor (Planungsphase 2025).
  • ParameterWert
  • ProjekttypRegenwasserrückhaltung für Flughafen-Frachtvorfeld
  • StandortSüdostasien (Name des Auftraggebers unter Geheimhaltungsvereinbarung)
  • Speichervolumen2.400 m³ (einzelner Tank, 60 m × 20 m × 2,0 m Modulhöhe = 5 Lagen mit 400-mm-HD-Modulen)
  • Modulanzahlca. 24.000 HD-Module
  • Einbautiefe5,2 m vom Vorfeldbelag bis zur Oberseite der Module
  • AuslegungsflugzeugtypAirbus A350-900 (Pflasterklassifizierung PCA 65/R/D/W/T)
  • AuslegungslastFahrwerkslast 270 kN pro Rad (Hauptfahrwerk, 6-Rad-Fahrwerksbock)

Logistik-Verteilzentrum

LKW-Parkfläche, Naher Osten

Ingenieurtechnische Herausforderung:Auf dem Gelände fallen täglich rund 200 LKW-Bewegungen an (Ankunft und Abfahrt ergeben 400 Lastwechsel pro Tag). Über eine Auslegungslebensdauer von 20 Jahren summieren sich diese auf etwa 2,9 Millionen Lastwechsel – damit wird selbst der Ermüdungsprüfwert von 2 Millionen Zyklen überschritten. Es bestand die Unsicherheit, ob sich das Ermüdungsverhalten oberhalb der Prüfgrenze linear extrapolieren lässt. Die statischen Berechnungen von Yingyuan ergaben, dass die Kriechkurve logarithmisch verläuft (die Verformungsrate sinkt mit steigender Zyklenzahl). Dadurch tragen die zusätzlichen 0,9 Millionen Lastwechsel weniger als 15 % zur gesamten prognostizierten Kriechverformung bei. Unter Berücksichtigung eines Sicherheitsfaktors von 1,4 auf die geprüfte Durchbiegung nach 2 Millionen Zyklen (1,7 %) ergibt sich eine prognostizierte Setzung von 21 mm nach 50 Jahren – dies liegt innerhalb der Auslegungsgrenze.
Installationsbeschreibung:Zweizonen-Einbau: HD-Module unter dem LKW-Gelände mit D400-Gusseisenabdeckungen über Inspektionsschächten; EW-Module unter dem angrenzenden begrünten Pufferstreifen mit A15-Fußgängerabdeckungen für den Zugang zu Bewässerungspumpen. Beide Zonen sind hydraulisch über zwei 200-mm-PE-Rohre mit Rückschlagventilen verbunden – bei Überschreiten der durch VFC geregelten Ablaufrate läuft Wasser aus der Rückhaltezone in die Nutzungszone über.Einbauzeit: 18 Tage (6-köpfiges Montageteam).Wesentlicher Produktivitätsvorteil: HD- und EW-Module besitzen identische Grundmaße von 1000 × 500 mm sowie gleiche Clip-Verbindungsgeometrie. Dadurch konnte das Montageteam zwischen den Zonen wechseln, ohne Einarbeitungen oder Werkzeugwechsel vorzunehmen.
Leistungsdaten:4 Jahre Betriebsdauer. Wichtige Kennwerte:(a) Keine messbare Oberflächensetzung auf dem LKW-Gelände (Lasernivellementsvermessung mit Wiederholgenauigkeit ±3 mm);(b) Die Bewässerungswasserversorgung aus dem Sammelbecken deckt jährlich 70 % des Begrünungsbedarfs ab (jährliche Einsparung von ca. 8.200 m³ Trinkwasser);(c) VFC-Ablaufleistung dauerhaft auf ausgelegten 8,2 l/s gehalten – durch den beruhigten Zulauf wurde das Sedimentaufwirbeln beseitigt, das in den ersten sechs Monaten vor dessen nachträglicher Montage auftrat;(d) Estidama Pearl-Bewertungssystem: Zwei Punkte für das Regenwassermanagement erzielt.Das Facility-Management-Team des Auftraggebers wendet einen halbjährlichen CCTV-Inspektionsrhythmus an; bislang waren keine Eingriffe erforderlich.
  • ParameterNutzwert
  • ProjekttypRegenwasserrückhaltung für Logistikzentrum + Regenwassernutzung zur Bewässerung von Grünflächen
  • StandortVereinigte Arabische Emirate
  • SpeichervolumenSpeichervolumen gesamt 1.100 m³ – davon 800 m³ Rückhaltevolumen (HD-Module), 300 m³ Nutzvolumen zur Wassergewinnung (EW-Module im angrenzenden Grünstreifen)
  • Modulanzahlca. 8.000 HD-Module + 3.000 EW-Module (insgesamt 11.000 Module)
  • Einbautiefe3,0 m ab fertiger Geländeoberfläche, maximal 4,2 m im Bereich der Entwässerungssümpfe
  • Auslegungsfahrzeug40-t-Sattelzug mit 11,5-t-Antriebsachse (Belastungsklasse D400)

Regenwasserrückhaltung für Containerterminal im Hafen

Planungsphase

Ingenieurherausforderung:Die Belastungsverhältnisse im Hafengelände unterscheiden sich von denen auf Autobahnen und Flughäfen in zwei zentralen Punkten: (a) Es liegen statische Lasten vor (Container werden gestapelt gelagert und befinden sich nicht in Bewegung – es entfällt ein dynamischer Erhöhungsfaktor); (b) Die Last verteilt sich gleichmäßig über die Grundfläche der Container statt punktuell über Radaufstandsflächen. Ingenieuranalysen von Yingyuan bestätigen, dass eine gleichmäßige Bodenbelastung von 50 kN/m² die Verträglichkeit der HD-Module nicht überschreitet (850 kN/m² geteilt durch den Sicherheitsfaktor 4,0 ≈ 200 kN/m² zulässige Betriebslast). Die Eckbeschläge der Containerstapel erzeugen jedoch lokale Punktlasten am Übergang zwischen Belagsdecke und Untergrund, die über 200 kN/m² hinausgehen. Als konstruktive Lösung wird eine 400 mm dicke bewehrte Betonverteilplatte zwischen Fahrbahnbelag und Moduloberfläche vorgesehen – diese Platte verteilt die Lasten aus den Containerecken auf das Unterbaugebiet mit einem Druck unterhalb der zulässigen Belastung der Module. Das Statikteam von Yingyuan stimmt sich zur Auslegung der Verteilplatte mit dem ziviltechnischen Berater des Hafens ab; der Einbau soll im dritten Quartal 2026 beginnen.
  • ParameterNutzwert
  • ProjekttypRegenwasserrückhaltung für Containerterminal im Hafen (derzeit in Detailplanung)
  • StandortSüdostasien
  • Speichervolumen3.500 m³ (prognostiziert – endgültiges Volumen abhängig von der Genehmigung der Entwässerungskonzeption)
  • Modulanzahlca. 35.000 HD-Module (geschätzt)
  • Einbautiefe5,0 m (Bereich für Containerstapelung, gleichmäßige Auslegungsbodenbelastung 50 kN/m²)
  • AuslegungsbelastungContainerstapel – sechs voll beladene Container übereinander = 180 t pro Stapelbasis (Grundfläche 4,5 m × 2,4 m), gleichmäßige Bodenauslegungsbelastung 50 kN/m²

01

Dynamische Radlast

Nicht nur das Gewicht, sondern auch die Lastwiederholung
Problem: Die statische Druckfestigkeit (kN/m²) ist notwendig, aber nicht ausreichend. Bei einer LKW-Bremsung mit 30 km/h entsteht das 1,4- bis 1,6-fache der statischen Achslast. Über einen Zeitraum von 20 Jahren fallen in einem stark frequentierten Verladebereich mehr als 300.000 Lastwechsel an. Standardmodule (25–40 t) werden nur mit einigen hundert Lastwechseln geprüft, nicht mit mehreren hunderttausend. Der Ausfallmechanismus ist kein plötzlicher Einbruch, sondern ein fortschreitendes Kriechen – jeder Lastwechsel verursacht eine bleibende Verformung von 0,001–0,005 %, die sich über die Nutzungsdauer zu einer Setzung von 50–100 mm summiert. Diese Setzung überträgt sich auf den Fahrbahnbelag und führt zu Spurrinnen, Rissen und letztlich zu Schlaglöchern, durch die die darunterliegenden Module freigelegt werden.

Folge: Belagsversagen → Wassereinbruch in den Unterbau → beschleunigter Modulverschleiß → Einsturz der Speichereinheit → vollständige Sanierung des Fahrbahnbelags. Schadenskosten: das 5- bis 15-fache der Mehrkosten bei anfänglicher Auslegung mit HD-Modulen.

Lösung von Yingyuan: HD-Module geprüft für 2 Millionen Ermüdungslastwechsel im Lastbereich von 20–80 %. Maximale kumulierte Kriechverformung am Versuchsende 1,7 % – daraus ergibt sich eine prognostizierte Setzung von unter 12 mm bei einer Einbautiefe von 5 m über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren. Verstärkte Verbindungsbügel gewährleisten dauerhaft die Schubkraftübertragung zwischen den Modulen und verhindern eine einzelne Modulsetzung, die zu ungleichmäßiger Belagsunterstützung führen würde.

02

Tiefe Einbauweise

Seitlicher Erddruck als maßgebende Belastung
Problem: Bei einer Einbautiefe von 5–6 m in durchfeuchtetem Erdreich beträgt der seitliche Erddruck auf die Behälterwände 30–50 kPa (entspricht 3–5 Tonnen/m²). Standardmodule mit einer seitlichen Tragfähigkeit von 50–70 kN/m² reichen hier gerade noch aus, der Sicherheitsfaktor liegt nahe bei 1,0 – praktisch ohne Auslegungsreserve. Wird der Hinterfüllboden unzureichend verdichtet oder eine Zusatzbelastung durch benachbarte Baumaßnahmen nicht berücksichtigt, wird das seitliche Ausbeulen der Randmodule zum maßgebenden Versagensmechanismus, nicht die axiale Druckbelastung. Der Behälter stürzt nach innen ein, nicht nach unten; das Versagen erfolgt plötzlich und vollständig ohne vorherige Anzeichen durch Oberflächensetzungen.

Folge: Katastrophales seitliches Einbeulen → vollständiger Verlust des Speichervolumens → Notausgrabung und Austausch → mögliche behördliche Strafen wegen unkontrollierter Wasserableitungen während der Reparaturphase. Sanierungskosten: das 1,8- bis 3,0-fache der ursprünglichen Einbaukosten.

Lösung von Yingyuan: Seitliche Tragfähigkeit der HD-Module: 450 kN/m² – Sicherheitsfaktor von 2,4 bis 4,0 gegenüber üblichen seitlichen Erddrücken von 30–50 kPa bei einer Einbautiefe von 5–6 m. Die verstärkte Anordnung der Randmodule (massive Seitenplatten an allen freiliegenden Flächen) bildet eine durchgehende Strukturmembran, die die seitliche Belastung auf das gesamte Modulverbundsystem verteilt. Vorgeschriebene Anforderungen an das Hinterfüllmaterial: gut abgestuftes Granulat mit maximaler Korngröße 37,5 mm, Lagenstärke 300 mm, Verdichtungsgrad ≥95 % Standard-Proctor – gemäß CIRIA C737 Abschnitt 4.3.

03

Beton-Kosteneskalation

Der Multiplikatoreffekt der Einbautiefe
Problem: Die Kosten für Ortbeton-Behälter verhalten sich nicht linear zur Einbautiefe. Bei einer Einbautiefe von 2 m kostet ein Betonbehälter etwa das 1,5-fache eines Modulsystems. Bei 5 m Einbautiefe steigen die Kosten desselben Betonbehälters auf das 2,3- bis 4,1-fache: Die Wanddicke erhöht sich von 250 mm auf über 500 mm, es ist eine Doppelbewehrung erforderlich, die Baustellenentwässerung schlägt mit zusätzlichen 10–20 % der Auftragssumme zu Buche und die 28-tägige Aushärtezeit verlängert den kritischen Bauablauf um 4–5 Wochen. Viele Bauherren erkennen diese nichtlineare Kostenentwicklung erst bei Vorlage der Angebote der Bauunternehmer.

Folge: Kostenüberschreitungen von 100–300 % bei der Haushaltsposition für die Regenwasserspeicherung → Wertanalyse zur Verringerung des Speichervolumens → Nichteinhaltung der planerischen Auflagen → Projektverzögerung oder Ablehnung. Dieser Ablauf lässt sich vermeiden.

Lösung von Yingyuan: Die Kosten des Modulsystems verhalten sich annähernd linear zur Einbautiefe – tieferes Einbauen verursacht lediglich Mehrkosten für Hinterfüllmaterial und Verdichtung, keine zusätzlichen Strukturkosten. Bei einer Einbautiefe von 5 m erzielt das Yingyuan-HD-System Kosteneinsparungen von 55–75 % gegenüber Ortbeton. Einbauzeit: 5–8 Tage für 500 m³ Speichervolumen im Vergleich zu 35–50 Tagen bei Betonbehältern. Es sind keine Kräne und keine Baustellenentwässerung erforderlich (Module können bei feuchtem Erdreich mit kontrolliertem Wasserstand verbaut werden), zudem entfällt die Aushärtephase. Der kritische Bauablauf verkürzt sich um 4–6 Wochen.
Dynamische Radlast
Tiefe Einbauweise
Beton-Kosteneskalation

Hochbelastbare Regenwasseranlagen

Diagnose der Problemstellen und ingenieurtechnische Lösungen

Fahrbahnbelagsaufbau (durch Dritte ausgeführt): Flexibler oder starrer Fahrbahnbelag nach AASHTO 1993 oder DMRB CD 226 – Mindestüberdeckung von 800 mm zwischen Moduloberkante und Belagsoberfläche bei Belastung nach HS-25

Lastverteilende Granulatschicht (durch Dritte ausgeführt): Gut abgestufte granulare Unterbauschicht mit mindestens 300 mm Dicke, auf 95 % Standard-Proctor verdichtet – verteilt Punktlasten auf die Moduloberplatten

Geotextil-Dämmschicht (GTX-400): 400 g/m² hochfestes Endlosfilament-Polypropylen – verhindert das Eindringen von Unterbau-Körnung in die Modulhohlräume; Durchstichfestigkeit ≥ 2,5 kN (CBR-Prüfung)

HD-Modul-Kern:  Module mit den Maßen 1000×500×200 mm, Hohlraumanteil 92 %, 8-Säulen-Struktur – verstärkte PE-Verbindungsclips, je vier an jeder oberen und unteren Fläche. Montage von Hand ohne Werkzeuge.

HDPE-Dichtfolie (GM-2,0): 2,0-mm-HDPE-Geomembran – undurchlässige Abdichtungsbarriere; Nahtverbindung auf der Baustelle mittels Extrusionsschweißgerät; Luftdruckprüfung jeder Naht bei 200 kPa über 5 Minuten

Geotextil-Unterlage (GTX-300): 300 g/m² Polstergeotextil – schützt die Dichtfolie vor Durchstichen durch Baugrund oder Schotter

Baugrubensohle (durch Dritte ausgeführt): Eben ausgeebnet und auf 95 % Standard-Proctor verdichtet – bei scharfkantigen Bestandteilen im Baugrund wird eine 100 mm dicke Sandausgleichsschicht empfohlen

Technische Spezifikationen für HD-Schwerlastausführung Vollständige Ingenieurdaten

Mechanische Eigenschaften des HD-Moduls (CJ/T 542-2020, SL-Zh-8)

  • ParameterWertPrüfnorm
  • Axiale Grenzdruckfestigkeit≥350 kN/m² (geprüft mit 850 kN/m²)CJ/T 542-2020 Anhang D
  • Laterale Grenzdruckfestigkeit≥ 150 kN/m² (geprüft mit 450 kN/m²)CJ/T 542-2020 Anhang D
  • Kriechverformung (10.000 h, 50 % der Grenzfestigkeit)≤ 2,0 % (geprüft mit 1,7 %)ASTM D2412 (angepasst)
  • Zyklische Ermüdung (2 Mio. Lastwechsel, 20–80 % der Grenzfestigkeit)Keine Rissbildung; Gesamtverformung 1,7 %Prüfverfahren nach ASTM D2412
  • Hohlraumverhältnis92%Volumetrisches Verdrängungsverfahren
  • Modulgewicht (unbefüllt)6.7 kg (+/-0.3 kg)/
  • Betriebstemperaturbereich-30 °C bis +60 °C (Dauerbetrieb); -40 °C bis +80 °C (zeitweiser Betrieb)/
  • MaterialRecycelbares Polypropylen (PP), UV-stabilisiert, Rußanteil 2,0–2,5 %/

HD-Modulgeometrie

  • ParameterWert
  • Nennmaße (L × B × H)1000 x 500 x 200 mm
  • Säulenkonstruktion8 Säulen (4 Ecksäulen + 4 Mittelsäulen an den Seiten), quadratischer Hohlquerschnitt 100 × 50 mm, Wandstärke 6,0 mm
  • Plattenstärke Ober-/Unterseite5,5 mm mit orthogonalem Rippengitter (Rippenhöhe 15 mm, Rippenabstand 40 mm)
  • Seitenverkleidung (abnehmbar)Massiv, Stärke 4,0 mm, Einrastverbindung an den Säulen
  • RasteinrastprofilSchwalbenschwanznut, Länge 40 mm, Toleranz 0,20 mm (+0,05 / -0,05)
  • Halbmodul-Variante500 × 500 × 200 mm (für Randbefüllung)

Verstärkter PE-Verbindungsclip (HD-spezifisch)

  • ParameterWert
  • MaterialSpritzgegossenes PP, rippenversteift, UV-stabilisiert
  • Zugbelastbarkeit (einzelner Clip)≥ 2,5 kN (Bruchlast)
  • Clip-Abstand4 Clips pro Modulseite (Oberseite) + 4 Clips pro Modulseite (Unterseite)
  • Kriechrelaxation (10.000 Stunden bei 50 % Last)Haltekraft-Erhalt ≥ 85 %
  • MontageHammergetriebene Presspassung; hörbares Einrastgeräusch bestätigt vollständiges Einrasten

Zubehör für HD-Systeme

  • ParameterWert
  • GeotextilGTX-400 (hochfestes PP mit 400 g/m²) – Ausgleichslage oberhalb und unterhalb der Modulmatrix
  • HDPE-DichtfolieGM-2,0 (2,0 mm) – undurchlässige Sperrfolie für Rückhaltesysteme; Nähte verschweißt, luftdruckgeprüft
  • InspektionsdeckelDuktilguss D400, lichte Öffnung 600 mm, abschließbar, mit Betonaufsatzkragen
  • Einlauf-/AuslaufadapterPE 160 mm oder 200 mm, abgedichtete Durchführung mit EPDM-Dichtring
  • Wirbelstrom-RegelorganHydro-Bremse 110 mm, 316-Edelstahl, keine beweglichen Teile, stromloser Betrieb

Leistungsdatenblatt HD-System – quantitative Vergleichswerte

  • PositionWert
  • Maximale axiale Tragfähigkeit des Moduls (geprüft)850 kN/m²
  • Maximale seitliche Tragfähigkeit des Moduls450 kN/m²
  • Validierte Ermüdungszyklen (rissfrei)2.000.000 Zyklen
  • Kriechverformung nach 10.000 Stunden (bei 50 % Last)1.7%
  • Hohlraumanteil92%
  • Modulgewicht (unbefüllt)6.7 kg
  • Speichervolumen pro Modul (Höhe 200 mm)401 Liter
  • Zugfestigkeit verstärkter Verbindungsklammern2,5 kN pro Klammer
  • Standard-Einbautiefe0,8 m Überdeckung bis 4,0 m Einbautiefe
  • Tiefe Einbautiefe (mit ingenieurtechnischer Prüfung)4,0 m bis 6,0 m Einbautiefe
  • Prognostizierte Setzung nach 50 Jahren (5 m Einbautiefe, Belastungsklasse D400)18-25mm
  • Einbaurate (2-Personen-Mannschaft)40–60 Module pro 8-Stunden-Schicht
  • Kostenfaktor gegenüber Beton bei 5 m Einbautiefe2,3–4,1-fache Kosten des Modulsystems
  • CO₂-Fußabdruck (Modulsystem im Vergleich zu Beton)40–60 gegenüber 250–350 kg CO₂/m³
  • Container: Modulkapazität 40HQca. 600 HD-Module
  • Prüfbericht-ReferenzSMETC-2023-SL-0472 (Städtisches Shanghai)

Betriebliche Vorteile HD Heavy Hochlast-Modulsystem

Montage ohne Kran
Selbstständige 2-Personen-Mannschaft

Jedes HD-Modul wiegt 6,7 kg und kann von einer einzelnen Person während einer gesamten 8-Stunden-Schicht wiederholt gehoben werden. Eine 2-Personen-Mannschaft montiert pro Schicht 40–60 Module und realisiert täglich ein Speichervolumen von ca. 30–45 m³. Für ein System mit 500 m³ fallen 5–8 Arbeitstage allein für die Modulmontage an.Der Verzicht auf einen Kran bringt folgende Vorteile:(a) Keine Kosten für die Kranmiete (in städtischen Gebieten Einsparungen von 1.500–3.000 US-Dollar pro Tag bei einem Mobilkran);(b) Keine separate Aufstellfläche für den Kran erforderlich (entscheidend bei beengten Baustellen mit angrenzenden Gebäuden oder befahrenen Verkehrswegen);(c) Kein Hubplan und keine benannte verantwortliche Person für Hebevorgänge notwendig;(d) Arbeiten können auch bei Windverhältnissen fortgesetzt werden, bei denen Kraneinsätze eingestellt werden müssten (häufig auf Flughafen- und Hafenbaustellen).Dies ist kein geringfügiger Komfortvorteil: Bei einem Flughafenprojekt wären ohne die kranunabhängige Montage 6 von insgesamt 14 Einbautagen aufgrund von Windausfällen verloren gegangen.
Montage ohne Kran<br>
Selbstständige 2-Personen-Mannschaft
Montage ohne Kran
Selbstständige 2-Personen-Mannschaft
50-jährige Nutzungsdauer mit nachgewiesener Eignung
Kriechverhalten
Wartung mittels CCTV möglich
Kein Betreten von beengten Räumen erforderlich
Widerstand gegen progressives Einstürzen
Ausfallsbegrenzung durch Konstruktionsauslegung

Starten Sie Ihre Hochlast-Regenwasseranlage Ingenieurtechnische Prüfung

NO.1

Parametererfassung

Sie stellen folgende Daten zur Verfügung: erforderliches Speichervolumen (m³), Einbautiefe (m), Verkehrslast (Fahrzeugtyp, Achslast, tägliche Verkehrshäufigkeit), Grundwasserspiegel sowie Bodenart (falls vorhanden aus Bohrprotokollen). Senden Sie die Angaben über das Kontaktformular oder per E-Mail an info@yy-tank.com.
NO.2

Statische Auswertung (2–3 Arbeitstage)

Der Statiker von Yingyuan prüft Ihre Parameter anhand des Belastungsbereichs der HD-Module. Bei Standardausführungen innerhalb der geprüften Grenzen wird eine gestempelte Auslegungsbescheinigung erstellt, die Folgendes bestätigt: Modulanzahl und Anordnung, Geotextil-/Dichtfolienklasse, Klemmverbindungstyp, Verfüllmaterial sowie die prognostizierte 50-Jahres-Setzung.
NO.3

Angebot und Stückliste (BOM)

Die Auslegungsergebnisse werden an den Stücklistengenerator übergeben, woraus ein Einzelpostenangebot mit Artikelnummern, Mengen, Einzelpreisen und Liefertermin hervorgeht. Eine Modulanordnungszeichnung sowie ein Plan für die Foliennähte sind als PDF-Anhänge beigefügt.
NO.4

Technische Unterstützung während der Montage

Optional bietet Yingyuan eine örtliche technische Aufsicht während der ersten zwei Tage der Modulmontage an (im Lieferumfang bei Anlagen mit mehr als 500 Modulen enthalten). Fernunterstützung per Videocall (WhatsApp/WeChat/Teams) ist bei jeder Bestellung inbegriffen.

Sind Sie bereit, das HD-Hochlastsystem für Ihr Projekt zu prüfen?

Ingenieurtechnische Antwort innerhalb von 3 Tagen

Vergleich: Hochlast-Modulsystem vs. Ortbeton Vergleich der statischen Auslegung

Herkömmlicher Referenzstandard

Bei einer Einbautiefe von 5 m beträgt die Wandstärke mindestens 500 mm (Biegebewehrung maßgebend), mit doppelwandigem Bewehrungskorb und einer 28-tägigen Aushärtung. Inspektion und Wartung erfordern Arbeiten in beengten Räumen.Für ein Volumen von 500 m³ beträgt die Bauzeit 35 bis 50 Tage. Die installierten Kosten in entsprechenden Tiefen liegen um das 2,3- bis 4,1-fache über denen des Modulsystems.CO₂-Ausstoß: 250–350 kg CO₂ pro m³. Es gibt keine Anforderungen an Hohlraumanteile (vollhohler Behälter), jedoch steigen die Kosten pro gespeichertem Kubikmeter nicht linear mit der Einbautiefe an.
Herkömmlicher Referenzstandard

Lösung von Yingyuan

Yingyuan HD Modulsystem: Modulhöhe 200 mm, Hohlraumanteil 92 %, Lastabtragung über 8 Säulen, keine Schalung, keine Aushärtung, CCTV-Inspektion über Einstiegsschacht möglich (keine Arbeiten in beengten Räumen). Bauzeit 8–12 Tage für 500 m³ (4-köpfiges Montageteam, kein Kran). Einbaukosten steigen linear mit der Einbautiefe – bei 5 m Einbautiefe ca. 25–43 % der Kosten eines Betonbehälters. CO₂-Ausstoß: 40–60 kg CO₂/m³. Ermüdungsfestigkeit nach 2 Millionen Lastwechseln nachgewiesen. Auslegungsnutzungsdauer 50 Jahre mit prognostizierter Gesamtsetzung unter 25 mm.
Lösung von Yingyuan
FAQ
Frequently Asked Questions for
Hochleistungs-Regenwassersysteme
FAQ IconSind die Materialien für umweltsensible Projekte unbedenklich?

Ja. Die Module werden aus molekular modifizierten, lebensmittelechten Polymeren hergestellt. Diese Rezeptur verhindert das Auslaugen giftiger Stoffe, schont das Grundwasser und erhält gleichzeitig die strukturelle Stabilität.

FAQ IconWas verhindert, dass die Module bei tiefer Einbautiefe einstürzen?

Die innenliegenden hochpräzisen geriffelten und rippenverstärkten Stützen sorgen für eine nachgewiesene Seitenbelastbarkeit von über 45 Tonnen. Dadurch werden starke Scherkräfte des Erdreichs sowie hydrostatische Drücke bei extremen Einbautiefen bis zu 8,0 Metern kompensiert.

FAQ IconWie erfüllen diese Module die Anforderungen des AASHTO-H-20-Standards?

Die vertikale Tragfähigkeit von über 85 Tonnen übersteigt deutlich die Lasten von Achsen mit 32.000 Pfund gemäß AASHTO H-20. Diese konstruktive Überdimensionierung gewährleistet, dass es bei den angegebenen schweren gewerblichen Verkehrslasten zu keiner baulichen Versagen kommt.

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