01 Schweißfeste, dichte Geotextilfolie

Nach abgeschlossener Montage der Regenwassermodule wird die vorschweißfertige Verbundgeotextilfolie um den Modulrahmen geschlungen und entlang der Faltlinien umgelegt. Bei einer Umhüllung der Oberseite muss die Überlappungsbreite auf beiden Seiten mehr als 500 mm betragen; die Schweißarbeiten sind gemäß den technischen Vorschriften für das Schweißen von Verbundgeotextilfolien durchzuführen.
Die Seitenlänge der Einbaufläche für die Fertighülse und die Verbundgeotextilfolie muss dem Zweifachen des Rohrdurchmessers entsprechen; der Innendurchmesser der Hülse ist geringfügig größer als der Rohrdurchmesser auszuführen.Rohre und HDPE-Hülsen sind mit zwei Schellen zu befestigen.
Die Verbundgeotextilfolie ist mit kreuzförmigen Ausschnitten versehen; Rohrleitungen werden über PE-Flansche an den Regenwassermodulspeicher angeschlossen.
Um ausreichend Spielraum für die Anschlussarmaturen zu gewährleisten, werden Öffnungen für die Armaturen durch die Geotextilfolie geschnitten, die Armaturen in die Module eingeführt und die Schellen fest verschraubt.
02 Montage der Regenwassermodule

Bei der Montage sind die Regenwassermodule ordentlich anzuordnen, um die feste Verbindung innerhalb einer Ebene sowie zwischen oberer und unterer Ebene zu erleichtern.
Regenwassermodule einer Ebene werden mit horizontalen Kunststoffbefestigungsclips verbunden. An der Längsseite sind mindestens zwei Befestigungsclips, an der Querseite mindestens einer anzubringen.
Oberer und unterer Speicher werden mit vertikalen Speicherbefestigungsstäben verbunden; zwischen Ober- und Unterteil jeder Modulgruppe sind mindestens zwei Befestigungsstäbe vorzusehen.
Bei der Verbindung der Regenwassermodule sind vertikale Stoßverbindungen soweit wie möglich zu vermeiden. Zuerst die obere Lage platzieren, anschließend die untere Lage nacheinander verlegen.
03 Montage multifunktionaler Bauteile und Verbindungsrohre

Die Montage und Errichtung von Regenwasserschächten, Regenwasservorbehandlungsanlagen, Schlammpumpenschächten, Frischwasserpumpenschächten, Ablassventilkammern und Überlaufschächten einschließlich deren Höhen- und Koordinatanforderungen haben den Ausführungsvorschriften zu entsprechen; sämtliche Rohrleitungen sind korrekt anzuschließen und zu montieren.
Die Betonunterlage am Boden der Baugrube muss eben sein und mit einer mindestens 20 mm dicken Mittelsandschicht belegt werden. Die Koordinaten stillgelegter Öl- und Gasschächte können den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.
Die Verfüllung erfolgt lagenweise mit Bodenaushub oder Grobsand, händisch oder maschinell verdichtet, wobei jede Lage maximal 500 mm dick sein darf. Auf der Oberfläche ist eine 200 mm dicke Betonunterlage mit einer Breite von über 1500 mm einzubauen.
Die Verfüllweise für das Zulaufrohr der Technikraumausstattung entspricht der des Grobsand-Zulaufrohrs.
04 Verfüllung

Verfüllverfahren wie folgt:Zuerst eine 100 mm dicke Lage Grobsand direkt an die Verbundgeotextilfolie verfüllen, anschließend außerhalb der Grobsandschicht mit Aushubboden auffüllen.
Bei der Verfüllung dürfen keine harten Gegenstände wie Steine in den Grobsand bzw. Steinmehl eingemischt werden, um einen direkten Kontakt mit der Folie und daraus resultierende Undichtigkeiten zu vermeiden.Jede Verfülllage hat eine Stärke von 300 mm und ist bis zur oberen Ebene zu verdichten.
Nach Fertigstellung des Projekts ist eine Wasserqualitätsuntersuchung durchzuführen.Bei Anlieferung der Abwasserfilteranlagen und elektrischen Geräten führen die Geräteverantwortlichen eine Auspackkontrolle, Abnahme sowie Registrierung für Einkauf und Nutzung durch.Die Gerätemontage muss den einschlägigen technischen Anforderungen genügen. Online-Messgeräte sind an korrekter Position und Ausrichtung mit vollständigem Zubehör zu installieren.Messgeräte, Ventile, Probenahmestellen und weitere Einrichtungen sind gleichmäßig und in gleichen Abständen anzuordnen.Nach Montage des integrierten Regenwasser-Schaltschranks ist die gesamte Anlage in Betrieb zu nehmen, bis ein störungsfreier Betrieb sichergestellt ist. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme findet eine Prüfung und Endabnahme statt.